Coachs des Bremer Vis Moot-Teams nehmen am „ersten virtuellen Captains‘ Club“ der Kanzlei Noerr LLP teil

Die internationale Wirtschaftskanzlei Noerr LLP bietet auch in diesem Jahr wieder einen „Captains‘ Club“ für Vis Moot-Coachs an. Wegen der Sars-CoV-2-bedingten Einschränkungen, findet das Event in diesem Jahr zum ersten Mal digital statt. Im Mittelpunkt steht neben dem Austausch mit Coachs von Vis Moot-Teams anderer Universitäten ein Vortrag mit einige Coaching-Tipps von Sascha Bornschein, Assistant-Coach der deutschen Basketball-Nationalmannschaft.

Bei der alljährlichen Vorbereitung auf den Vis Moot stehen an der Universität Bremen das UN-Kaufrecht, das Schiedsverfahrensrecht, Legal English und das Verfassen englischsprachiger Schriftsätze sowie Präsentationstechniken für Plädoyers vor Schiedsgerichten im Mittelpunkt. Dies sind selbstverständlich Kenntnisse und Fähigkeiten, die jeder zwingend benötigt, der erfolgreich am Vis Moot teilnehmen möchte. Der Vis Moot als Team-Wettbewerb stellt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber nicht nur vor fachliche Probleme. Die Zusammenarbeit im Team muss funktionieren, damit das Team erfolgreich sein kann. Sechs Monate intensiver gemeinsamer Arbeit, die Herausforderung einer gerechten Arbeitsverteilung, die Übernahme verschiedener Positionen im Team, Stresssituationen vor Abgabefristen Erfolge und Erfolgsdruck bei Pre-Moots sowie den eigentlichen Wettbewerben in Hongkong und Wien bergen Konfliktpotential. Um dennoch eine qualitativ hochwertige und einheitliche Teamarbeit bei den Schriftsätzen und den mündlichen Vorträgen zu erstellen, muss die Teamdynamik funktionieren.

Dies stellt nicht nur die Teammitglieder selbst sondern auch die Coachs des Bremer Vis Moot-Teams immer wieder vor Herausforderungen. Um diese zu meistern sind das jährlich überarbeitete Coaching-Konzept der Universität Bremen und der regelmäßige Austausch zwischen erfahrenen Team-Coachs sowie neuen Student-Coachs von zentraler Bedeutung. Da aber auch immer wieder neue Herausforderungen auftreten und das Coaching-Konzept stetig verbessert werden kann, ist auch eine externe Schulung der Coaching-Fähigkeiten sehr hilfreich. Dieser Aspekt kommt jedoch immer wieder zu kurz. Genau hier greift der „Captains‘ Club“ von Noerr LLP ein und leisten damit einen weiteren wichtigen Beitrag, für die erfolgreich Teilnahme der Universität Bremen am diesjährigen Wettbewerb.

MCAB e.V. und das Coachs-Team der Universität Bremen danken Noerr LLP ganz herzlich für die Einladung zum diesjährigen „Captains‘ Club“ und die hilfreichen Tipps u.a. zum Teambuilding, zu unterschiedlichen Führungsstilen, zu wichtigen Aspekten bei der Teamzusammenstellung, zur Konfliktprävention und -Moderation sowie zur Zusammenarbeit im Coachs-Team.

Mit der Ausgabe der Fallakte hat der Vis (East) Moot 2020/21 nun begonnen

Mit der Ausgabe der Fallakte für den 28. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot (Wien) und den 18. Willem C. Vis East International Commercial Arbitration Moot (Hongkong) am heutigen Freitag hat die erste Phase des Vis Moot-Wettbewerbs 2020/21 begonnen. Die Vorbereitungszeit mit der Bewerbungsphase, mehreren universitätsinternen Lehrveranstaltungen zum UN-Kaufrecht und Schiedsverfahrensrecht sowie externen Vorbereitungsseminaren ist damit für das diesjährige Vis Moot-Team der Universität Bremen vorbei. Ab heute hat die Arbeit an der konkreten Fallakte und am ersten Schriftsatz begonnen.

Mit der Veröffentlichung der Fallakte ist auch die mit Spannung erwartete Frage geklärt, welcher Vertragsgegenstand den virtuellen Vis Moot-Schiedsverhandlungen in Wien und Hongkong zugrunde liegen wird: Nach Schokoladenkuchen aus nachhaltig angebauten Kakaobohnen (2017/18), Pferdesperma (2018/19) und Turbinen für Pumpspeicherkraftwerke (2019/20) steht der diesjährige Sachverhalt ganz im Zeichen eines Impfstoffs gegen Sars-CoV-2. Denn der Kläger, ein Entwickler eines Impfstoffkandidaten gegen die aktuelle Pandemie, streitet mit zwei Tochtergesellschaften eines der größten Pharmakonzerne der fiktiven Vis Moot-Welt über die Erfüllung eines Lizenzierungs- und Liefervertrags für virale Vektoren, die für die Entwicklung und Herstellung des Impfstoffs benötigt werden. Dabei geht es um die Frage, ob der Vertrag exklusive Lizenzvereinbarungen mit anderen Unternehmen verletzt.

Rechtlich müssen sich die Studentinnen und Studenten, die dieses Jahr am Vis Moot teilnehmen werden, – wie fast jedes Jahr – mit zwei Fragen zum Schiedsverfahrensrecht sowie zwei Fragen zum UN-Kaufrecht auseinandersetzten. Im Schiedsprozessrecht stehen die sehr aktuellen Fragen der Einbeziehung weiterer Prozessparteien im Rahmen eines Schiedsverfahren sowie die Zulässigkeit virtueller Zeugenvernehmungen im Mittelpunkt. Im Bereich des UN-Kaufrechts geht es um dessen Anwendbarkeit sowie die Frage, ob die gelieferten viralen Vektoren mangelfrei i.S.d. Art. 42 CISG sind. Gemäß Art. 42 Abs. 1 CISG hat nämlich der Verkäufer Waren zu liefern, die frei von Rechten oder Ansprüchen Dritter sind, die auf gewerblichem oder anderem geistigen Eigentum beruhen.

Spannende Rechtsfragen und Fragen zum Sachverhalt wurden bereits bei der ersten Teambesprechung des Bremer Vis Moot-Teams zur Fallakte erörtert. Wegen der gestiegenen Sars-CoV-2-Fallzahlen in der Stadt Bremen, die seit vorgestern als innerdeutsches Corona-Risikogebiet nach der Klassifizierung des Robert Koch Instituts (RKI) gilt, musste die heutige Teambesprechung in die digitale Welt verlegt werden. Doch die Qualität und Intensität der Diskussionen über ZOOM waren einem physischen Treffen mit Nichten unterlegen. Für den Teamzusammenhalt und die Vis Moot-Erfahrung bleibt dennoch zu hoffen, dass zukünftig wieder mehr physische Treffen möglich sein werden.

MCAB e.V. wünscht dem Team der Universität Bremen viel Spaß und Erfolg beim Verfassen des Klägerschriftsatzes für RespiVac pl, den in der Hauptstadt von Mediterraneo (einem fiktiven Land der Vis Moot-Welt) ansässigen Kläger beim diesjährigen Vis Moot und (hoffentlich bald erfolgreichen) Entwickler eines Impfstoffs gegen das aktuell grassierende Corona-Virus.

MCAB e.V. jetzt auch von Benevity verifiziert

Seit heute ist MCAB e.V. auch vom Benevity Causes Portal verifiziert und dort mit einem Profil vertreten. Dies hat für den Verein viele Vorteile. Unter anderem besteht damit nun neben der Unterstützung von MCAB e.V. durch Einkäufe über Amazon Smileys eine zweite Möglichkeit unseren Verein finanziell zu unterstützen ohne selbst Geld zu zahlen: „Spenden mit Bing“. Denn das seit wenigen Tagen nun auch in Deutschland verfügbare Wohltätigkeitsprogramm von Microsoft, durch das weltweit monatlich mehr als 3 Millionen Euro an die von den Microsoft Bing-Kunden ausgewählten Organisationen überwiesen werden, arbeitet mit Benevity zusammen. „Spenden mit Bing“ ermöglicht es alle von Benevity verifizierte Organisation auszuwählen und damit seit heute auch MCAB e.V. Wenn Sie „Spenden mit Bing“ aktivieren, zahlt Microsoft für Suchanfragen mit Microsoft Bing zum Monatsende eine Spende an die von Ihnen ausgewählte Organisation.

Um bei „Spenden mit Bing“ mitzumachen, ist es allerdings erforderlich an Microsoft Rewards teilzunehmen und mit Ihrem Microsoft-Account bei Bing angemeldet zu sein während Sie die Suchmaschine nutzen. Sollten Sie diese Voraussetzungen erfüllen, können Sie einfach unter https://give.bing.com/ Spenden mit Bing aktivieren. Denken Sie bitte daran, auf „Organisation ändern“ zu klicken und „Moot Court Association Bremen MCAB e.V.“ auszuwählen. Um MCAB e.V. zu finden reicht es aus, wenn Sie im Suchfeld z.B. „MCAB“ oder „Moot Court Bremen“ eingeben. Als erster Treffer sollte Ihnen dann MCAB e.V. angezeigt werden. Alles was Sie jetzt noch tuen müssen ist auf den „Auswählen“ zu klicken und Ihre Auswahl mit „Ja“ zu bestätigen. Ab dann können Sie MCAB e.V. mit Ihren Suchanfragen über die Suchmaschine Microsoft Bing Tag für Tag finanziell unterstützen ohne dass Sie irgendetwas weiteres unternehmen müssen.

MCAB e.V. bedankt sich bei allen, die auf diesem Weg einen Beitrag dazu leisten, Moot Courts auch dauerhaft als einen festen Bestandteil der Juristenausbildung am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen zu etablieren.

Universität Bremen 2020/21 erstmals sowohl beim Vis Moot als auch beim Vis East Moot vertreten

Die Universität Bremen wird dieses Jahr erstmalig sowohl beim 28. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot (Vis Moot) in Wien als auch beim Zwillingswettbewerb in Hongkong, dem 18. Vis East Moot, vertreten sein. MCAB e.V. freut sich, durch die Übernahme der Teilnahmegebühr für den Vis East Moot, die Teilnahme des Teams an beiden Wettbewerben ermöglicht zu haben. Leider finden die beiden Wettbewerbe zwar nur digital als 2. virtueller Vis Moot (VVM) bzw. als 2. virtueller Vis East (VVE) statt, dennoch wird die Erfahrung, vor Schiedsrichtern in Honkong und verstärkt gegen Teams aus dem asiatischen Raum beim VVE anzutreten, eine Bereicherung für das Team der Universität Bremen darstellen.

Die Herausforderungen für die Teilnehmerinnen der Universität Bremen am Vis Moot wachsen also weiter. Dem sechstem Vis Moot-Team, das in der Gesichte der Universität Bremen am Moot Court-Wettbewerb teilnimmt, steht nun die Herausforderung bevor, nicht nur zwei über vierzigseitige englischsprachige Schriftsätze zum Schiedsrecht und dem UN-Kaufrecht für den Vis Moot in Wien zu verfassen, sondern zwei weitere Schriftsatze für den Wettbewerb in Hongkong einzureichen. Zwar beziehen sich Schriftsätze für den Wettbewerb in Hongkong auf die gleiche Fallakte, dennoch ist bereits für den Klägerschriftsatz ein eigenständiger Schriftsatz zu verfassen und einzureichen. Für den Beklagtenschriftsatz kommt zudem hinzu, dass das Team der Universität Bremen in den beiden Wettbewerben zwei unterschiedliche Klägerschriftsätze verschiedener Universitäten erhalten wird. Da der Beklagtenschriftsatz die Argumentation des Klägerschriftsatz aufgreifen muss, werden sich diese Schriftsätze für die beiden Wettbewerbe noch deutlich stärker unterscheiden.

Zugleich werden die sechs Studentinnen des aktuellen Teams nicht nur in der Woche vor Oster in Wien mit ihren vier Plädoyers gegen andere Universitäten um den Einzug in die Finalrunden der letzten 64 kämpfen, sondern bereits eine Woche zuvor in Hongkong versuchen, einen Platz in den Finalrunden der letzten 32 Teams zu erreichen.

MCAB e.V. wünscht dem Team und seinen Coaches viel Kraft und viel Erfolg bei den bevorstehenden Aufgaben.

Vis Moot-Team der Universität Bremen nimmt erstmalig an Frankfurt Drafting School (FDS) teil

An diesem Wochenende nimmt das Vis Moot-Team der Universität Bremen zum ersten mal an der Frankfurt Drafting School (FDS) teil. Die FDS wird vom Frankfurt Moot Alumni Association (FMAA) e.V. organisiert und soll die Studierenden in die Herausforderungen einführen, die in den nächsten Wochen bei der Erstellung der beiden Schriftsätze im Rahmen des Vis Moots auf sie zukommen. Die FDS umfasst sowohl eine kurze Einführung in die CISG, die Prinzipien des internationalen Schiedsrechts sowie der internationalen Vollstreckbarkeit von Schiedssprüchen als auch praktische Tipps zum Aufbauen des Schriftsatzes. In nur zwei Tagen Intensivkurs werden damit die meisten wesentlichen Inhalte für den Vis Moot eingeführt.

Die FDS ist für die Teilnehmerinnen der Universität Bremen entsprechend in erster Linie eine Wiederholung der Inhalte, die universitätsintern bereits in der Lehrveranstaltung „International Contract Law and Commercial Arbitration“ des Vis Moot-Teamleiters Tobias Pinkel in Sommersemester und im Blockseminar „How to Draft a Memorandum in Business Law„, das von der internationalen Anwältin und Praxiscoach Sandra Gerdes vor wenigen Wochen angeboten wurde, vermittelt wurden. Um den Studentinnen mehr Sicherheit beim Einstig in die Arbeit am Schriftsatz zu geben, ist trotzdem die externe Vertiefung dieser Inhalte sehr hilfreich. Zudem stellt die FDS die erste Chance im Vis Moot-Kalender da, andere Teams kennenzulernen und damit Teil des großartigen Netzwerks zu werden.

Leider findet in diesem Jahr die FDS wegen des Ausbruchs des Virus‘ Sars-CoV-2 nur virtuell per ZOOM statt. Gelegenheiten, in denen sich die Teams unterschiedlicher Universitäten physisch kennenlernen können, wird es aber voraussichtlich während des Vis Moots 2020/21 kaum geben. Deshalb freut sich das Team umso mehr, zumindest digital schon so früh in den Kontakt mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Vis Moots treten zu können.

MCAB e.V. und das Vis Moot-Team der Universität Bremen bedanken sich ganz herzlich bei FMAA e.V. für die Möglichkeit, an der FDS teilnehmen zu können.

MCAB e.V. jetzt ohne Kosten für Sie mit jedem Einkauf bei Amazon unterstützen

Seit heute können Sie MCAB e.V. bei jedem Einkauf über smile.amazon.de unterstützen, ohne dass Ihnen Mehrkosten entstehen. Sie zahlen den üblichen Preis für Ihren Einkauf bei Amazon. Amazon spendet 0,5 % Ihres Umsatzes an MCAB e.V. Für Sie entstehen keinerlei zusätzliche Kosten. Alles was Sie machen müssen: Bei Ihrem nächsten Amazon-Einkauf den Webshop über die Domain smile.amazon.de aufzurufen und „Moot Court Association Bremen MCAB e.V.“ als Organisation auswählen, die Sie unterstützen wollen. Aller Rest erfolgt automatisch. Bei jedem zukünftigen Einkauf, den Sie über smile.amazon.de tätigen, wird MCAB e.V. von Amazon gefördert. Solange Sie keine andere Organisation auswählen, die Sie unterstützen möchten, fördern Sie damit MCAB e.V.

MCAB e.V. erhält jedoch nur eine Spende von Amazon, wenn Sie in Zukunft Ihre Einkäufe über smile.amazon.de tätigen. Sie erhalten die identischen Angebote wie bei einem Einkauf über die Website www.amazon.de oder die Amazon App. Dennoch nehmen Einkäufen, die Sie über www.amazon.de tätigen, nicht am AmazonSmile-Programm teil, sodass MCAB e.V. auch keine Unterstützung von Amazon für Ihren Einkauf erhält, auch wenn Sie zuvor MCAB e.V. als Organisation, die Sie unterstützen möchten, über smile.amazon.de ausgewählt haben.

Rufen Sie also für jedem zukünftigen Einkauf bei Amazon smile.amazon.de auf. Um am AmazonSmile-Programm teilnehmen zu können, wird übrigens regelmäßig überprüft, ob MCAB e.V. weiterhin vom zuständigen Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist. Sie können also sicher sein, dass Sie MCAB e.V. nur so lange mit Ihren Einkäufen unterstützen, wie der Verein die Voraussetzungen der Steuerbegünstigung erfüllt.

MCAB e.V. bedankt sich recht herzlich, bei jedem Unterstützer, der seine Amazon-Einkäufe zukünftig über smile.amazon.de tätigt. Jeder Cent hilft MCAB e.V. dabei, Moot Courts zum festen Bestandteil der Juristenausbildung an der Universität Bremen zu machen und so den Studierenden des Fachbereichs Rechtswissenschaft die Gelegenheit zu bieten, an einer praxisnahen Ausbildung teilzuhaben und sich mit Studierenden anderer Universitäten im Wettbewerb zu messen.

Vorbereitungsseminar für neue Vis Moot-Teilnehmerinnen

Auch dieses Jahr findet wieder einige Wochen vor der Ausgabe der neuen Vis Moot-Fallakte ein zweiwöchiges Vorbereitungsseminar für das neue Vis Moot-Team der Universität Bremen statt. Vom 24.08. bis 05.09.2020 werden die Teilnehmerinnen für den Vis Moot 2020/21 in drei inhaltlichen Blöcken auf die Herausforderungen vorbereitet, die in den kommenden Monaten vor ihnen liegen.

Der erste Block des Vorbereitungsseminars besteht aus der von der Universität Bremen angebotenen Lehrveranstaltung „How to Draft a Memorandum in Business Law“, die in diesem Jahr wieder von der in Deutschland und New York zugelassenen Rechtsanwältin Sandra Gerdes, LL.M. gehalten wird. Dem Vis Moot-Team soll so der Einstieg in die Schriftsatzphase im Oktober erleichtert werden. Die Beteiligung einer international tätigen Rechtsanwältin kann gleichzeitig einen Beitrag leisten, den Praxisbezug des Wettbewerbs von Anfang an sicherzustellen.

Der zweite und dritte Block wird dieses Jahr erstmalig von MCAB e.V. organisiert. Im zweiten Block werden Präsentationstechniken und das Vortragen vor einem simulierten Schiedsgericht geübt, um den Teammitgliedern Ende Januar den Übergang von der Schriftsatzphase des Wettbewerbs hin zur Vorbereitung der mündlichen Plädoyers zu erleichtern. So soll sichergestellt werden, dass die Studierenden in der arbeitsreichen Phase im Januar und Februar, in der gleichzeitig die Klausuren ihres Studiums und die ersten „Pre Moots“ sowie Kanzleipleadings im Rahmen des Vis Moots anstehen, vor keine gänzlich neuen Herausforderungen gestellt werden. Da der Vis Moot dieses Jahr virtuell stattfinden wird, lag auch der Schwerpunkt auf Präsentationsübungen in Videokonferenzen. Allerdings ist es MCAB e.V. und der Universität Bremen wichtig, dass die diesjährigen Teilnehmerinnen am Vis Moot auch Erfahrungen mit Plädoyers in physischen Schiedsverfahren sammeln können. Deshalb finden auch bereits in dieser Phase Vortragsübungen im „Gerichtslabor“ der Universität Bremen statt – natürlich Sars-CoV-2-bedingt unter Einhaltung der Abstandsregelungen und mit Hygienekonzept. Im Gerichtslabor haben die Studierenden auch die Chance, die Stärken und Schwächen ihrer Vorträge in einer Videoaufzeichnung mit den Dozenten zu analysieren.

Der letzte Block des Vorbereitungsseminar besteht in einer Vertiefung der Lehrveranstaltung „International Contract Law and Commercial Arbitration“, an der die Mitglieder des Bremer Vis Moot-Teams bereits im Sommersemester 2020 teilgenommen haben. Denn neben den Fähigkeiten einen englischsprachigen Schriftsatz zu verfassen und mündliche Vorträge vor Schiedstribunalen zu halten, müssen die Studierenden auch bereits Grundkenntnisse im UN-Kaufrecht sowie dem Schiedsverfahrensrecht erworben haben um am Tag der Ausgabe der neuen Fallakte direkt mit der Arbeit beginnen zu können.

28. Vis Moot wird 2. virtueller Vis Moot

Heute habe die Organisatoren des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot (Vis Moot) bekanntgegeben, dass der 28. Vis Moot als 2. virtueller Vis Moot erneut digital stattfinden wird. Erst zum 29. Vis Moot, der in der Woche vor Ostern im Jahre 2022 stattfinden wird, sollen die mündlichen Verhandlungen wieder physisch in Wien ausgetragen werden.

MCAB e.V. und das diesjährige Team der Universität Bremen bedauern diese Entscheidung sehr. Schließlich ist der Austausch mit Studenten und Schiedsrechtspraktikern sowohl aus Deutschland als auch aus anderen Rechtskulturen eine wesentliche Erfahrung, die den Vis Moot alljährlich so einzigartig macht. Dennoch ist vor dem Hintergrund der aktuellen Unsicherheiten rund um die Ausbreitung des Virus‘ Sars-CoV-2 und der Größe des Vis Moots die Entscheidung sehr gut nachvollziehbar.

Das Team der Universität Bremen hofft dennoch, möglichst viel von der klassischen Vis Moot-Erfahrungen trotz der Absage der Hauptrunde in Wien aufrechterhalten zu können. Schließlich ist es für den beruflichen Alltag von Juristen nicht nur wichtig digital in Videokonferenzen überzeugend aufzutreten. Die Verhandlungen in Präsenz werden zumindest in den nächsten Jahren weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Deshalb ist geplant, dass sich das Team nicht nur optimal auf die virtuellen Plädoyers in Wien vorbereitet, sondern intern und extern auch physische Schiedsgerichtsverhandlungen simuliert. Dazu gehört neben den teaminternen Übungsrunden mit Videoaufzeichnung und -Feedback im „Gerichtslabor“ der Universität Bremen auch Kanzleipleadings gegen Teams anderer Universitäten in Großkanzleien. Es bleibt auch zu hoffen, dass in der laufenden Vis Moot-Saison zahlreiche größere Übungsrunden mit mehreren anderen Universitäten (sogenannte Pre-Moots) physisch stattfinden können. Als letzte Möglichkeit bleiben physische Treffen mit Teams einzelner anderer Universitäten. MCAB e.V. wird das Team bei diesen Bestrebungen unterstützen.

MCAB e.V.: Jetzt eingetragen und als gemeinnützig anerkannt

MCAB e.V. freut sich mitteilen zu können, dass nun neben der Website auch die wichtigsten weiteren Voraussetzungen vorliegen, um die Moot Court-Teams am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen erfolgreich unterstützen zu können: Die Eintragung beim Amtsgericht Bremen, der offizielle Bescheid über die Anerkennung des Vereins als gemeinnützig durch das Finanzamt und ein Vereinskonte.

Nunmehr liegt MCAB e.V. das Schreiben des Amtsgerichts Bremen vor, wonach der Verein bereits am 03.08.2020 unter VR 8325 HB ins Vereinsregister eingetragen wurde.

Bereits mit Schreiben vom 27.07.2020 hat das Finanzamt Bremen nach § 60a I AO beschieden, dass die satzungsgemäßen Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung des Vereins als gemeinnützig vorliegen. Damit ist MCAB e.V. berechtigt, Zuwendungsbestätigungen für Spenden, die der Verwirklichung des Vereinszwecks dienen, auszustellen. Ebenso können Mitgliedsbeiträge nun steuerlich geltend gemacht werden.

Mit der Eröffnung des Vereinskonto ist nun der letzte wesentliche Schritt erfolgt, damit sich der Verein um Sponsoring und damit letztlich die Finanzierung der Moot Court-Teams der Universität Bremen kümmern kann. MCAB e.V. freut sich auf den Eingang von Spenden und Mitgliedsbeiträgen auf folgendes Konto:
Geldinstitut:       Deutsche Skatbank
IBAN:                   DE61 8306 5408 0004 2359 08
BIC:                      GENODEF1SLR
Selbstverständlich werden bei Spenden über 25 € (auf Antrag auch bei geringeren Beträgen) umgehend Zuwendungsbestätigungen ausgestellt.

Vielleicht fast noch wichtiger als die finanzielle Unterstützung ist aber natürlich das unermüdliche ehrenamtlich Engagement unserer Vereinsmitglieder bei der Vorbereitung und Betreuung der Moot Court-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer. Hier sind die nächsten Schritte bereits fest im Blick: Das von MCAB e.V. vom 24.08.-4.09. co-organisierte Vorbereitungsseminar für die Teilnehmerinnen der Universität Bremen am 28. Vis Moot sowie das studentische Coaching des nächsten Vis Moot Teams, das der Verein mit übernimmt.

Aber auch ohne die Finanzierung ist eine Teilnahme an internationalen Wettbewerben für die Studentinnen und Studenten der Universität Bremen nicht möglich. Deshalb freuen wir uns sehr auf Ihre Zuwendungen. Selbstverständlich erwähnen wir unserer Förderer zeitnah auf dieser Website und auf den Social Media-Profilen unserer Moot Court-Teams.

Vis Moot-Team 2020/21 ausgewählt

Die Auswahl des Teams der Universität Bremen für den 28. Vis Moot, der im akademischen Jahr 2020/21 stattfinden wird, ist nun abgeschlossen. MCAB e.V. gratuliert Franca Braach, Fiona Anton Haase, Anna Kremming, Janina Pecht, Paulina Skarke und Lucia Toma ganz herzlich, dass sie den Auswahlprozess überstanden haben und im kommenden Wettbewerb die Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen in Wien vertreten dürfen. Zum ersten Mal wird damit die Universität Bremen von einem Team repräsentiert, das zu 100% aus Studentinnen besteht. In einem Bereich wie dem internationalen Kauf- und Schiedsrecht, der weiterhin sehr stark von männlichen Berufspraktikern dominiert wird, ist dies eine erfreuliche Nachricht. Die diesjährigen Teilnehmerinnen der Universität Bremen am Vis Moot werden jeweils zur Hälfte zum Zeitpunkt des Wettbewerbs Rechtswissenschaften (mit Abschluss Erste juristische Prüfung) im dritten und fünften Fachsemester an der Universität Bremen studieren.

Das Team wird auch in diesem Jahr wieder von Tobias Pinkel (Coach/Teamleitung) und Praxiscoach Sandra Gerdes geleitet. Tobias Pinkel hat damit die Teamleitung im vierten Jahr in folge inne. Unterstützt werden Sandra Gerdes und Tobias Pinkel von den studentischen Coachs Elsa Blakcori, Jan Elia Fricke und Keanu Gerdes. Elsa Blokcori und Jan Elia Fricke haben vor zwei Jahren am Vis Moot teilgenommen und letztes Jahr bereits die Coaches unterstützt. Keanu Gerdes nahm am letzt Vis Moot teil und wird dieses Jahr zum ersten Mal als Coach fungieren.

Vor dem Team und den Coachs liegen jetzt arbeitsintensive aber auch spannende Wochen. Wenn am ersten Freitag im Oktober die Vis Moot-Fallakte für den diesjährigen Wettbewerb ausgegeben werden wird, geht die Arbeit richtig los. MCAB e.V. wünscht dem gesamten Team viel Erfolg und viel Energie bei den anstehenden Herausforderungen beim Verfassen der Schriftsätze und letztlich dem mündlichen Wettbewerb in Wien. Mit Spannung wird noch erwartet, ob der mündliche Teil des Wettbewerbs wieder wie üblich in der Woche vor Ostern physisch in Wien stattfinden kann, oder wegen Sars-CoV-2 im zweiten Jahr in folge virtuell ausgetragen werden muss. In jedem Fall bleibt zu hoffen, dass zumindest einige Übungsrunden (sogenannte Pre-Moots) wieder physisch stattfinden werden, sodass unser neues Team die Gelegenheit erhalten wird, mit anderen Teams aber auch mit Schiedsrichtern und im Schiedsrecht tätigen Anwälten persönlich in Kontakt zu treten.

Weitere Informationen zum Vis Moot-Team der Universität Bremen finden Sie auch auf der Instagram– und Facebook-Seite des Teams und in Kürze auf diese Website unter Vis Moot.