Nach spannenden Verhandlungsrunden am Vormittag, bestritt das Team der Universität Bremen auch am Nachmittag zwei weitere simulierte Gerichtsprozesse erfolgreich. Bei der ersten Verhandlungen am Nachmittag ab 13:15 Uhr am heutigen Samstag, dem 27. September 2025 traten wie schon vor der Mittagspause Arap Ali Yilmaz und Claudius Maximilian Dirks von der Universität Bremen als Beklagte dieses Mal gegen die studentischen „Rechtsanwältinnen“ des Klägers von der Universität Hamburg an. Die beiden Studenten der Universität Bremen konnten besonders überzeugend Zweifel an den Kausalketten aufwerfen.
In der letzten Verhandlungsrunde ab 14:45 Uhr schlüpfte das Team der Universität Bremen in die Rolle der Rechtsanwälte des Klägers. Leo Möhlmeyer und Tom Hoffmann traten für die Universität Bremen fein ein Team der FU Berlin an. Trotz vieler überraschender Einlassungen der Berlinerinnen und Berliner blieb es bei einer aufregenden Verhandlung auf Augenhöhe bei den die beiden Bremer „Rechtsanwälte“ die Einlassungen gekonnt parierten.

Um 16:41 Uhr fand die Bekanntgabe der beiden Finalisten statt. In der Finalrunde, die im Hörsaal ausgetragen wurde, traten Bucerius Law School I (Kläger) gegen Universität Münster II (Beklagte) an. Das Finale wurde nicht, wie sonst beim Hans Soldan Moot Court üblich, vor einem Einzelrichter, sondern vor einer Kammer aus drei Richterinnen und Richtern ausgetragen. Wie bei den Finalrunden in Hannover entschieden drei Junioren über den Sieger des Finales. Nach langer Beratung der Junioren wurden zunächst die Siegerinnen und Sieger in den Kategorien beste „Team-Note“ und beste individuelle Leistung bekannt gegeben. Letzt wurde der Sieger des diesjährigen Pre-Moot enthüllt. Über die begehrte Trophäe konnte sich das Team II der Universität Münster freuen.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pre-Moots nahmen als Publikum an der Finalverhandlung teil und konnten so den rechtlichen Ausführungen und rhetorischen Können der beiden Parteien folgen. Auch für das Team der Universität Bremen besteht in den nächsten Tagen die Chance zu überlegen, welche Argumente in den eigenen Vortrag beim eigentlichen Wettbewerb in weniger als zwei Wochen in Hannover eingebaut werden können. Für die weitere Vorbereitung stehen nun noch zahlreiche teaminterne Verhandlungsrunden in Bremen auf dem Programm. MCAB e.V. wünscht dem Team bei den weiteren Vorbereitungen viel Spaß und beim Wettkampf in Hannover viel Erfolg.
Der Abend endete mit einer kleinen Party im Bunker St. Pauli, bei der die Chance bestand, sich mit den anderen Teams, Richtern und Junioren zu vernetzen.
